
Nachtarbeit und Schichtarbeit stellen keine Neuheit des Industriezeitalters dar. Seit Menschen in Gemeinschaften leben, gibt es Nachtwächter, Feuerwehrleute, Polizisten und Krankenhauspersonal im Schichtdienst. Erst in den letzten 15 Jahren kam zu dieser sozialen Nachfrage ein gestiegenes Kundenbedürfnis hinzu.
Der 24-h-Service und längere Ladenöffnungszeiten können häufig nur durch Wechselschichten bewältigt werden. Technologische Gründe sind ein weiteres Argument für Schichtarbeit. So lassen sich chemische Prozesse oder Hochofenarbeiten nicht nach 8 Stunden unterbrechen. Kapitalintensive Maschinen können nur bei optimaler Laufzeit Stückkosten senkend eingesetzt werden, womit auch ökonomische Gründe für die Schichtarbeit deutlich werden.
Die Kernbeanspruchung durch Schichtarbeit, insbesondere durch die Nachtschicht führt unter bestimmten Voraussetzungen zu:
Schichtpläne sollten daher stets so gestaltet werden, dass die Beanspruchung möglichst minimiert wird.
Gesicherte arbeitswissenschaftliche Empfehlungen für die Gestaltung der Nacht- und Schichtarbeit:
Ein Beispiel für eine erfolgreiche Schichtplangestaltung finden Sie hier.
Die Schichtscheibe

Die neu entwickelte Schichtscheibe zeigt Schichtarbeitenden je nach Schichttyp, wann günstigerweise geschlafen und wann gegessen werden kann.
Sie können die Schichtscheibe gerne bei uns bestellen:
E-Mail: wolfgang@hellert.de
Telefon: 09162 123 130
Preise:
TV Beitrag: „Quarks & Co“ im WDR-Fernsehen am 28.07.2009 und 01.08.2009: Wie Schichtarbeiter besser schlafen
Veranstaltungsreihe „Know-how Transfer“ 2011 in Nürnberg und Hamburg mehr
Hellert, Ulrike (2008): Praxis der Nacht- und Schichtplangestaltung. mehr
Puch Katharina - Statistisches Bundesamt (2010): Arbeiten, wenn andere schlafen. hier
Fachbeiträge:
GfA Kongress 2008 Auswirkung partizipativer Schichtplangestaltung auf die Einschätzung des Vorgesetztenverhaltens und die Präferenz für Nachtschichtfolgen (Hellert et al.). hier